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Dokument
Idsteiner Zeitung, Daniel Schumann von Mensfelden in „Nassauische Erzählungen“
10. September 1914
- Schrift:
- Lateinische Schrift
- Sprache:
- Deutsch
- Bearbeitungsstand
- Entwurf
(Titelseite, Nr. 108. Der Text steht im Fortsetzungsroman „Nassauische Erzählungen“ von Wilhelm Wittgen, X. „Isabella“, unten Mitte; gesprochen wird im Jahr 1813 in Spanien.)
[…] „Na, nun nicht so böse, Landsmann,“ mischte sich jetzt Daniel Schumann von Mensfelden dazwischen, „denkt einmal, wir ständen jetzt auf dem Mensfelder Kopf und schauten hinab nach Limburg zu, was würdet ihr wohl für am schönsten halten, dieses „schöne Spanien“ oder unser Nassauer Land!“
„Halt's Maul, Schumann,“ rief ihm Sergeant Jakob Bauer von Ohren zu. „Wie kann man nur fragen, ob es ein schöneres Land gäbe, als unser liebes Nassau? Und wißt ihr, jetzt sind sie daheim in der Limburger Gegend am Heumachen, und die Burschen und die Mädchen scherzen miteinander im Wiesengrund. Unsere Schätze sind, bis wir heimkommen, gewiß alle Weiber geworden, so lange ist's schon her, seitdem wir fort sind. Der Dauster hat recht: Der Kuckuck soll die verfluchte Wirtschaft holen!“ […]